Foreign & Security Policy

Zwischen Palästina, Katalonien und Kurdistan

Das derzeitige internationale System zielt darauf ab, die Stabilität in der Welt zu erhalten, so fragil sie auch sein mag, und nicht darauf das Prinzip der Selbstbestimmung zu unterstützen. Diese Strategie spiegelt sich in der Ablehnung gegenüber den Unabhängigkeitsbestrebungen der Palästinenser und in jüngerer Zeit in Katalonien und Kurdistan wider. 

By Doron Matza

Articles

Die Jerusalem Entscheidung von Trump – ein Paradigmenwechsel in der amerikanischen und internationalen Nahostpolitik

Kurz nachdem Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte, passierten in Jerusalems Altstadt zwei Dinge: Die Stadt Jerusalem projizierte die amerikanische und israelische Flagge an die Stadtmauern der Altstadt und zur gleichen Zeit gingen die Lichter, die die Al-Aksa Mosche beleuchten, aus. Wie sich später herausstellte, war die Ursache für Letzteres ein Stromausfall. Dennoch spiegeln beide Ereignisse die Stimmung in Jerusalem recht treffend wieder: auf der einen Seite Euphorie, auf der anderen Verzweiflung.

By Kerstin Mueller

Das Ende der "Besatzung"?

Im europäischen Verständnis des israelisch-palästinensischen Konflikts steht das Narrativ von Israels Besetzung der Westbank und des Gazastreifens außer Frage. Selbst in Israel war die Besatzung eine weithin akzeptierte Tatsache, besonders unter den politischen Linken und den Mitte-Links-Parteien. Jetzt, nach 50 Jahren Besatzung, ist das Narrativ der Besatzung zunehmend am Verschwinden. Was als ein schleichender, mehrdimensionaler Krieg der Worte begann, hat sich inzwischen in Israels Regierungspolitik verfestigt, mit realen praktischen Implikationen. 

By Julius Rogenhofer

Strachefrei oder Silbersteinfrei? Die österreichisch-israelischen Beziehungen im Lichte der FPÖ-Regierungsbeteiligung

Anlässlich des Einstiegs der Freiheitlichen Partei in Bundesregierung Schüssel I hat Israel im Jahr 2000 seinen Botschafter von Wien als Protest kurzzeitig abgezogen. Heute lässt Heinz-Christian Strache Israels Premierminister Benjamin Netanjahu wissen, er würde alles in seiner Macht stehende tun, um die österreichische Botschaft nach Jerusalem verlegen zu lassen. Zur Verschiebung der Beziehungen zwischen Israel und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

By Lisa Bertel, Marcel Kisker

Workshop „Gaza 2020 – What Kind of Future?“

Zehn Jahre nach dem Rückzug Israels und der gewaltsamen Machtübernahme durch die Hamas scheint die Lage im Gazastreifen aussichtsloser denn je. Mangelnde Energie- und Wasserversorgung, die hohe Arbeitslosigkeit, fehlende ökonomische Perspektiven und die autoritäre Herrschaft der Hamas untergraben die Hoffnungen der rund 1,8 Millionen EinwohnerInnen auf Entwicklung und Stabilität in dem Gebiet. Auch die wiederholten Gewaltausbrüche – zuletzt im Gazakreg 2014 – haben ihre Spuren hinterlassen und einen Großteil der Infrastruktur zerstört. Viele befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die Lage weiter zuspitzt und zu einer neuen Welle der Gewalt führt.

By Lucia Heisterkamp

Publications

Tough Love? The Future of U.S.-Israel Relations

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This dossier highlights various aspects of change and continuity in U.S.- Israeli relations. The articles address the current diplomatic storm in U.S.-Israeli relations, the changes underway in the Jewish-American community, identity politics and approaches to diversity in the U.S. and Israel, as well as the successes and failures of Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) activists.

Oslo 20 Years

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On June 20, 2013, the Heinrich Böll Foundation Israel, the Tami Steinmetz Center for Peace Research, the Moshe Dayan Center for Middle Eastern and African Studies and the S. Daniel Abraham Center for Strategic Dialogue held the conference 20 Years since the Oslo Accords - Success and/or Failure?. In advance of a comprehensive publication of contributions, we are pleased to present this analysis by Dr. Ephraim Lavie on the early foundation of obstacles in the Oslo negotiation process.


Gaza Dossier

During 50 days of the past summer, the ongoing conflict between the State of Israel and Hamas reached devastating new heights. With great loss of innocent life in Gaza and constant shelling of Israeli civilians, the consequences of the last war are far reaching, first of all for the people of Gaza, but also for all sectors of life inside Israel.
We asked our partners and friends to express freely their thoughts and ideas ranging from the international level to internal affairs, from journalistic report to their own account, and from practice to theory. The following is a compilation of their outputs, a dossier, and does not formally represent the official view of The Heinrich Böll Foundation Israel.
To read the views of our colleagues in Ramallah please visit the website of the HBS Palestine & Jordan

 

What we want

Our Foreign and Security Policy progam aims at broadening the traditional security discourse to include a human security approach which considers human rights as well as gender aspects. We provide space for NGOs, experts, media and government officials to debate ongoing regional and security policy developments and especially to develop strategies as well as opportunities for responding to or resolving diplomatic and security crises. By bringing Israeli peace and human rights NGOs together with Israeli decision makers and international policy makers, we also encourage the development of alternative political strategies which may  contribute to the Palestinian - Israeli conflict resolution process.

For more information please contact Kerstin Mueller Kerstin.Mueller@il.boell.org 

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