German-Israeli Dialogue

Zum jüdischen Neujahr: Israelis werden stets weniger religiös

Pünktlich zum Rosh Hashana, also zum jüdischen Neujahr, haben das Medienportal Ynet und die israelische NGO Hiddush for Freedom and Equality die neuste Ausgabe ihrer jährlichen Studie zu Religion und Staat veröffentlicht. Die Erkenntnisse dieser Studie widersprechen der internationalen Wahrnehmung, dass Israel zunehmend religiöses wird.  

By Fabian Zimmer, Julius Rogenhofer, Oz Aruch

Jerusalem Talks - Die Sicherheit Israels und die Siedlungen

Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Molad „Center for the Renewal of Israeli Democracy”, einer Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung Israel (HBS), zur heutigen Sicherheitsrelevanz der Siedlungen lud die HBS am 6. September zu einer Podiumsdiskussion in die Jerusalem Cinemateque ein. Thematisiert wurde die Bedeutung der Siedlungen für die Sicherheit des israelischen Staates, ebenso wie die mangelnde Berücksichtigung deren sicherheitspolitischen Bedeutung in der deutschen Öffentlichkeit. 

Israels NGO-Gesetz: “Es ist unvorstellbar, dass Israel sich wie Putin oder Erdogan verhält”

Nachdem Israels Premierminister Benjamin Netanjahu seine Absicht bekräftigt hat, die Vorschriften für die Finanzierung israelischer NGOs durch ausländische Geldgeber zu verschärfen, warnt Ralf Fücks, Präsident der Heinrich-Böll-Stiftung, vor einem solchen Schritt. „Das wird eine rote Linie sein, es ist wichtig, dass Israel eine Demokratie bleibt“, sagte Fücks im Gespräch mit Walla! NEWS während seines Besuchs in Israel.

 

Simone Peter zu Besuch bei der HBS Israel

Was bewegt die israelische Gesellschaft und was können Deutschland und Israel voneinander lernen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Israelbesuches von Simone Peter, Bundesvorsitzende der Grünen, im vergangenen Juni. Im Rahmen ihres mehrtägigen Besuches traf sich Peter auch mit Vertretern von Partnerorganisationen der Heinrich Böll Stiftung Israel, mit denen sie Gespräche zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Umwelt führte.

By Hendrik Schopmans

Heinrich Bar Talk über neue rechte Parteien: Antisemitisch aber gelichzeitig pro-Israel?

Am 5. Juli lud die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) Israel zur zweiten Veranstaltung in der Reihe Heinrich Bar Talks in die Prince Bar in Tel Aviv. Zu Gast waren Oren Nahari, israelische Medienpersönlichkeit und Redakteur bei Walla! News, Dr. Nicola Albrecht, Auslandskorrespondentin des ZDFs in Israel, und Adi Kantor vom israelischen Institute for National Security Studies. Kerstin Müller, Leiterin der HBS in Israel, eröffnete das Event mit einer kurzen Stellungnahme zu den neuen rechten Parteien in Europa. Moderation der anschließenden Diskussion erfolgte durch Oz Aruch, Leiter des Programms Deutsch-Israelischer Dialog bei der HBS Israel. 

By Julius Rogenhofer

Pro-Israel und Antisemitisch: Israels Dilemma mit dem Rechtsruck in Europa

Pro-Israel und antisemitisch – viele rechtsextreme Parteien in Europa scheinen darin keinen Widerspruch zu sehen. Im Zuge ihrer anti-muslimischen Propaganda geben sich Populisten wie Geert Wilders und Viktor Orban pro-Israelisch, während in den Reihen ihrer Parteien Antisemiten sitzen. Wo israelische Flaggen geschwenkt werden, kommt es zu Verharmlosungen des Holocaust. Ein Dilemma für die israelische Regierung, die ihre Beziehungen zu Europas Rechten in Anbetracht deren jüngster Erfolge und Relevanz nun neu überlegt. Die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich verleihen dem Dilemma höchste Brisanz.

By Lucia Heisterkamp

Tough Love? The Future of U.S.-Israel Relations

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This dossier highlights various aspects of change and continuity in U.S.- Israeli relations. The articles address the current diplomatic storm in U.S.-Israeli relations, the changes underway in the Jewish-American community, identity politics and approaches to diversity in the U.S. and Israel, as well as the successes and failures of Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) activists.

What we want

The German-Israeli dialogue Program is set up to contribute to a strong German-Israeli relationship that is based on a realistic perception and mutual understanding of the past as well as present. It works towards the benefit of shared democratic values in both countries, bringing together opinion leaders from Israel and Germany from the fields of politics, academia and the media, civil society and art.
The activities (conferences, workshops, roundtable discussions, festivals, publications) are conducted to provide a deeper understanding of the challenges both countries face as modern societies and nation states, such as dealing with citizenship and belonging in a multicultural society. Moreover it aims to identify elements from experiences of reconciliation and conflict resolution from Europe for possible joint contributions to local conflict resolution.

For more information please contact Marianne Zepp: Marianne.Zepp@il.boell.org

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