Foreign & Security Policy

Eskalation am Tempelberg: Ein Konflikt ohne Gewinner

Dass politische Entscheidungen, die den umkämpften Tempelberg betreffen, beinahe zwangsläufig Kontroversen auslösen, dürfte Entscheidungsträgern in Jerusalem schon lange bekannt sein. Doch der tödliche Angriff auf zwei israelische Polizisten am 14. Juli stellte die israelische Regierung vor ein besonderes Dilemma. Seit der Ermordung des jordanischen Königs Abdullah vor fünfzig Jahren, war auf dem Gelände des Tempelbergs kein Anschlag verübt worden. Jetzt, im Nachspiel der grausamen Attacke auf zwei israelische Polizisten auf dem Tempelberg, drängten sich abrupt zwei konkurrierende Prioritäten in den Vordergrund: Den für alle abrahamischen Religionen heiligen Tempelberg vor weiteren Attentaten zu schützen und gleichzeitig eine Eskalation des ohnehin schon aufgeheizten Konflikts zwischen dem Staat Israel und der islamischen Welt zu vermeiden. 

By Julius Rogenhofer

Articles

Jerusalem Talks - Die Sicherheit Israels und die Siedlungen

Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Molad „Center for the Renewal of Israeli Democracy”, einer Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung Israel (HBS), zur heutigen Sicherheitsrelevanz der Siedlungen lud die HBS am 6. September zu einer Podiumsdiskussion in die Jerusalem Cinemateque ein. Thematisiert wurde die Bedeutung der Siedlungen für die Sicherheit des israelischen Staates, ebenso wie die mangelnde Berücksichtigung deren sicherheitspolitischen Bedeutung in der deutschen Öffentlichkeit. 

Drohen die transatlantischen Beziehungen zu zerreißen? Und was heißt das für Israel?

Pünktlich zum G20 Gipfel in Hamburg veranstalte das Institute for National Security Studies (INSS), eine Partnerinstitution der Heinrich-Böll-Stiftung in Israel, ein Symposium zu den größer werdenden Spannungen zwischen Europa und den USA.  Zusätzlich wurden die Implikationen dieser Spannungen für die Beziehungen zwischen Israel und den USA beziehungsweise Israel und der EU erläutert.  Ein Kreis renommierter Experten bot wichtige Einblicke in die entscheidenden Dynamiken dieser Dreierbeziehung:

By Julius Rogenhofer

50 Jahre Besatzung: der wahre Preis für Israel

Sowohl die wirtschaftliche als auch die politische Elite in Israel profitieren auf unterschiedliche Weise von der Besatzung. Je länger die Besatzung anhält, desto größer werden die Lücken zwischen diesen beiden "1 Prozent" und dem Rest des Landes.

By Dr. Shlomo Swirski

Israels Sicherheit und die Siedlungen

Die israelische Öffentlichkeit geht davon aus, dass die Siedlungen im Westjordanland eine Schlüsselrolle für Israels Sicherheit spielen. Eine neue Studie des israelischen Think Tanks Molad zeigt nun allerdings, dass die zivilen Siedlungen dort nicht nur wenig zur Sicherheit beitragen, sondern gar eine Sicherheitsbelastung für den israelischen Staat darstellen.

By Avishay Ben Sasson-Gordis

Workshop „Gaza 2020 – What Kind of Future?“

Zehn Jahre nach dem Rückzug Israels und der gewaltsamen Machtübernahme durch die Hamas scheint die Lage im Gazastreifen aussichtsloser denn je. Mangelnde Energie- und Wasserversorgung, die hohe Arbeitslosigkeit, fehlende ökonomische Perspektiven und die autoritäre Herrschaft der Hamas untergraben die Hoffnungen der rund 1,8 Millionen EinwohnerInnen auf Entwicklung und Stabilität in dem Gebiet. Auch die wiederholten Gewaltausbrüche – zuletzt im Gazakreg 2014 – haben ihre Spuren hinterlassen und einen Großteil der Infrastruktur zerstört. Viele befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die Lage weiter zuspitzt und zu einer neuen Welle der Gewalt führt.

By Lucia Heisterkamp

Publications

Israels Sicherheit und die Siedlungen

Die israelische Öffentlichkeit geht davon aus, dass die Siedlungen im Westjordanland eine Schlüsselrolle für Israels Sicherheit spielen. Die folgende Studie zeigt nun allerdings, dass die zivilen Siedlungen dort nicht nur wenig zur Sicherheit beitragen, sondern gar eine Sicherheitsbelastung für den israelischen Staat darstellen.

Tough Love? The Future of U.S.-Israel Relations

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This dossier highlights various aspects of change and continuity in U.S.- Israeli relations. The articles address the current diplomatic storm in U.S.-Israeli relations, the changes underway in the Jewish-American community, identity politics and approaches to diversity in the U.S. and Israel, as well as the successes and failures of Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) activists.

Oslo 20 Years

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On June 20, 2013, the Heinrich Böll Foundation Israel, the Tami Steinmetz Center for Peace Research, the Moshe Dayan Center for Middle Eastern and African Studies and the S. Daniel Abraham Center for Strategic Dialogue held the conference 20 Years since the Oslo Accords - Success and/or Failure?. In advance of a comprehensive publication of contributions, we are pleased to present this analysis by Dr. Ephraim Lavie on the early foundation of obstacles in the Oslo negotiation process.


Gaza Dossier

During 50 days of the past summer, the ongoing conflict between the State of Israel and Hamas reached devastating new heights. With great loss of innocent life in Gaza and constant shelling of Israeli civilians, the consequences of the last war are far reaching, first of all for the people of Gaza, but also for all sectors of life inside Israel.
We asked our partners and friends to express freely their thoughts and ideas ranging from the international level to internal affairs, from journalistic report to their own account, and from practice to theory. The following is a compilation of their outputs, a dossier, and does not formally represent the official view of The Heinrich Böll Foundation Israel.
To read the views of our colleagues in Ramallah please visit the website of the HBS Palestine & Jordan

 

What we want

Our Foreign and Security Policy progam aims at broadening the traditional security discourse to include a human security approach which considers human rights as well as gender aspects. We provide space for NGOs, experts, media and government officials to debate ongoing regional and security policy developments and especially to develop strategies as well as opportunities for responding to or resolving diplomatic and security crises. By bringing Israeli peace and human rights NGOs together with Israeli decision makers and international policy makers, we also encourage the development of alternative political strategies which may  contribute to the Palestinian - Israeli conflict resolution process.

For more information please contact Kerstin Mueller Kerstin.Mueller@il.boell.org 

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