Neue Stipendiatin für das IPPI/HBS Fellowship Programm "Rethinking Security in the 21st Century"

Neue Stipendiatin für das IPPI/HBS Fellowship Programm "Rethinking Security in the 21st Century"

Creator: Corinna Dau. All rights reserved.

Das gemeinsame Fellowship Programm der Heinrich Böll Stiftung, des Israel Public Policy Institute (IPPI), und des Institute for National Security Studies (INSS), "Rethinking Security in the 21st century" hat eine neue Stipendiatin. Dr. Corinna Dau forscht zu den Themen Migration und Sicherheit.

Während ihres Fellowships forscht Corinna vorrangig zum Thema Migration und Sicherheit. Sie untersucht, inwiefern und zu welchem Grad Staaten Migrationsströme als Bedrohung ihrer territorialen Integrität und staatlichen Souveränität bewerten und welche Auswirkungen sich hieraus für die nationale Gesetzgebung ergeben.

Ihr Forschungsprojekt besteht aus einer vergleichenden Studie des Asylrechts in Deutschland und Israel. Corinna analysiert Erfolge und Defizite der Asylpolitik Israels, die sich insbesondere durch sehr niedrige Anerkennungsraten und Unbeständigkeit kennzeichnet. Darüber hinaus beleuchtet Corinna, inwieweit die derzeitige Flüchtlingskrise in Europa das deutsche Asylrecht konkret beeinflusst hat.

Ziel ihrer Untersuchung ist es, die "best practices" im Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern herauszuarbeiten und konkrete Maßnahmen zu empfehlen, die Israel durchführen sollte, um mit völkerrechtlichen Vorgaben und der Rechtsprechung des Obersten Gerichts in Israel im Einklang zu stehen.

Corinna studierte Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam und absolvierte ein Masterstudium (LL.M.) in Global Governance & Human Rights an der Tel Aviv University. Corinna arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin und im Berliner Büro einer amerikanischen Kanzlei. Ihr Referendariat absolvierte sie u.a. beim Auswärtigen Amt und dem deutschen Generalkonsulat in Chicago. Sie hat an der Freien Universität Berlin zu einem völkerrechtlichen Thema promoviert. Corinnas Forschungsinteressen liegen im Völker- und Verfassungsrecht. 

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