Heinrich-Böll-Stiftung

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Zum jüdischen Neujahr: Israelis werden stets weniger religiös

Pünktlich zum Rosh Hashana, also zum jüdischen Neujahr, haben das Medienportal Ynet und die israelische NGO Hiddush for Freedom and Equality die neuste Ausgabe ihrer jährlichen Studie zu Religion und Staat veröffentlicht. Die Erkenntnisse dieser Studie widersprechen der internationalen Wahrnehmung, dass Israel zunehmend religiöses wird.  

By Fabian Zimmer, Julius Rogenhofer, Oz Aruch

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Israels Sicherheit und die Siedlungen

Die israelische Öffentlichkeit geht davon aus, dass die Siedlungen im Westjordanland eine Schlüsselrolle für Israels Sicherheit spielen. Die folgende Studie zeigt nun allerdings, dass die zivilen Siedlungen dort nicht nur wenig zur Sicherheit beitragen, sondern gar eine Sicherheitsbelastung für den israelischen Staat darstellen.

Environment and Sustainability

Israelis marschieren für den Klimaschutz – und gegen Trump

Als US Präsident Donald Trump am 1. Juni den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen verkündete, bestätigte er damit die schlimmsten Befürchtungen von Umweltschützern auf der ganzen Welt. Auch Israels grüne Bewegung hatte sich schon vor Trumps jüngster Ankündigung besorgt über Äußerungen des US Präsidenten gezeigt, in denen er die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels anzweifelte und die Förderung der fossilen Brennstoffindustrie versprach. Um ein Zeichen für den Klimaschutz und gegen die Politik des amtierenden US Präsidenten zu setzen, riefen deshalb mehr als ein Dutzend israelischer Umweltorganisationen zu einem Protestmarsch anlässlich des Earth Day 2017 auf.

By Hendrik Schopmans

With or without the Paris Agreement –Trump won’t have the Last Word on US Climate Policy

With states, cities, and citizens willing to double down and move ahead with climate commitments, the global community can still count on many Americans’ willingness to act responsibly in support of global climate actions, even if their White House is not. Unfortunately, such activism will not make up for the failure of the Trump administration to make good on its international climate finance obligation.

Toward a Global Treaty on Plastic Waste

Plastic pollution is a defining problem of the Anthropocene. It is, after all, a global scourge that is entirely of our making – and entirely within our power to solve as well.

By Lili Fuhr, Nils Simon

Gender and Democracy

Sicherheit vor Meinungsfreiheit? Jerusalems Drohung, Al Jazeera zu schließen

Der Streit um Aljazeera ereignet sich in einem Kontext, in dem es ohnehin schon Fragen um die befürchtete Einflussnahme von Politikern in gerichtliche Entscheidungen gibt. Auch wenn die demokratischen Institutionen in Israel den Staat weiterhin vor antidemokratischen Eingriffen zu schützen vermögen, ist es bedauernswert, dass die populistische und eigennützige Rhetorik der Likud-Abgeordneten dem Image der israelischen Demokratie weiter schadet. 

By Julius Rogenhofer

Trotz gerichtlichem Inhaftierungsverbot wohl keine neue Hoffnung für Geflüchtete in Israel

Das Oberste Gericht Israels hat ein kontroverses, von der rechtsorientierten Likud-Regierung verabschiedetes Inhhaftierungsgesetz gestoppt. Dieses sah die unbefristete Internierung Asylsuchender vor, falls beschlossen wurde sie abzuschieben und sie nicht bereit waren freiwillig das Land in Richtung eines ungenannten Drittstaates zu verlassen. 

By Julius Rogenhofer, Fabian Zimmer

Trump, Macron – Gabbay? Was der Triumph des Außenseiters für Israels kriselnde Arbeiterpartei bedeutet

Obwohl es keinen Favoriten gab, war der Ausgang der Wahl letztendlich doch eine Überraschung. Bei den innerparteilichen Vorwahlen der israelischen Arbeiterpartei Awoda hat sich Politik-Newcomer Avi Gabbay in der Entscheidungsrunde gegen seinen erfahrenen Konkurrenten Amir Peretz durchgesetzt – und wird die Partei nun als Vorsitzender in die nächsten Parlamentswahlen im Jahr 2019 führen. Das Verblüffende: Gabbay, ehemaliger CEO der Telekommunikationsgesellschaft Bezeq, hatte erst 2015 die politische Bühne Israels betreten. Nachdem er zunächst die sozial-konservative Partei Kulanu gegründet und prompt als Umweltminister in Netanjahus Kabinett gedient hatte, wechselte er erst im vergangenen Jahr aufgrund politischer Differenzen mit Netanjahus Regierung zur Awoda. Bis heute war Gabbay nie Abgeordneter in der Knesset. Dass sich die Parteibasis nun für den Außenseiter entschieden hat, zeigt vor allem eins: sie will ein Zeichen setzen gegen die alte Garde der Awoda, die in den letzten Jahren durch ihre zahnlose Politik und Anbiederung an die Rechten maßgeblich zum Absturz der Partei beigetragen hat. 

By Hendrik Schopmans

Foreign and regional security policy

Eskalation am Tempelberg: Ein Konflikt ohne Gewinner

Dass politische Entscheidungen, die den umkämpften Tempelberg betreffen, beinahe zwangsläufig Kontroversen auslösen, dürfte Entscheidungsträgern in Jerusalem schon lange bekannt sein. Doch der tödliche Angriff auf zwei israelische Polizisten am 14. Juli stellte die israelische Regierung vor ein besonderes Dilemma. Seit der Ermordung des jordanischen Königs Abdullah vor fünfzig Jahren, war auf dem Gelände des Tempelbergs kein Anschlag verübt worden. Jetzt, im Nachspiel der grausamen Attacke auf zwei israelische Polizisten auf dem Tempelberg, drängten sich abrupt zwei konkurrierende Prioritäten in den Vordergrund: Den für alle abrahamischen Religionen heiligen Tempelberg vor weiteren Attentaten zu schützen und gleichzeitig eine Eskalation des ohnehin schon aufgeheizten Konflikts zwischen dem Staat Israel und der islamischen Welt zu vermeiden. 

By Julius Rogenhofer

Jerusalem Talks - Die Sicherheit Israels und die Siedlungen

Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Molad „Center for the Renewal of Israeli Democracy”, einer Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung Israel (HBS), zur heutigen Sicherheitsrelevanz der Siedlungen lud die HBS am 6. September zu einer Podiumsdiskussion in die Jerusalem Cinemateque ein. Thematisiert wurde die Bedeutung der Siedlungen für die Sicherheit des israelischen Staates, ebenso wie die mangelnde Berücksichtigung deren sicherheitspolitischen Bedeutung in der deutschen Öffentlichkeit. 

Drohen die transatlantischen Beziehungen zu zerreißen? Und was heißt das für Israel?

Pünktlich zum G20 Gipfel in Hamburg veranstalte das Institute for National Security Studies (INSS), eine Partnerinstitution der Heinrich-Böll-Stiftung in Israel, ein Symposium zu den größer werdenden Spannungen zwischen Europa und den USA.  Zusätzlich wurden die Implikationen dieser Spannungen für die Beziehungen zwischen Israel und den USA beziehungsweise Israel und der EU erläutert.  Ein Kreis renommierter Experten bot wichtige Einblicke in die entscheidenden Dynamiken dieser Dreierbeziehung:

By Julius Rogenhofer

German-Israeli Dialogue

Israels NGO-Gesetz: “Es ist unvorstellbar, dass Israel sich wie Putin oder Erdogan verhält”

Nachdem Israels Premierminister Benjamin Netanjahu seine Absicht bekräftigt hat, die Vorschriften für die Finanzierung israelischer NGOs durch ausländische Geldgeber zu verschärfen, warnt Ralf Fücks, Präsident der Heinrich-Böll-Stiftung, vor einem solchen Schritt. „Das wird eine rote Linie sein, es ist wichtig, dass Israel eine Demokratie bleibt“, sagte Fücks im Gespräch mit Walla! NEWS während seines Besuchs in Israel.

 

Simone Peter zu Besuch bei der HBS Israel

Was bewegt die israelische Gesellschaft und was können Deutschland und Israel voneinander lernen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Israelbesuches von Simone Peter, Bundesvorsitzende der Grünen, im vergangenen Juni. Im Rahmen ihres mehrtägigen Besuches traf sich Peter auch mit Vertretern von Partnerorganisationen der Heinrich Böll Stiftung Israel, mit denen sie Gespräche zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Umwelt führte.

By Hendrik Schopmans

Heinrich Bar Talk über neue rechte Parteien: Antisemitisch aber gelichzeitig pro-Israel?

Am 5. Juli lud die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) Israel zur zweiten Veranstaltung in der Reihe Heinrich Bar Talks in die Prince Bar in Tel Aviv. Zu Gast waren Oren Nahari, israelische Medienpersönlichkeit und Redakteur bei Walla! News, Dr. Nicola Albrecht, Auslandskorrespondentin des ZDFs in Israel, und Adi Kantor vom israelischen Institute for National Security Studies. Kerstin Müller, Leiterin der HBS in Israel, eröffnete das Event mit einer kurzen Stellungnahme zu den neuen rechten Parteien in Europa. Moderation der anschließenden Diskussion erfolgte durch Oz Aruch, Leiter des Programms Deutsch-Israelischer Dialog bei der HBS Israel. 

By Julius Rogenhofer

Boell Panorama: Politics and analyses from Israel

(in deutscher Sprache)

Israel & PalestinePhoto: Rusty Stewart. Creative Commons License LogoThis image is licensed under Creative Commons License.

Newsletter: Politics and analyses from Israel

(in German)

 
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Der Böll-Newsletter sammelt Berichte, Artikel und Analysen, die aus grüner Perspektive auf Themen rund um Israel und den Nahen Osten blicken und dabei insbesondere unsere Themenschwerpunkte Ökologie & Nachhaltigkeit, Gender & Demokratie, Internationales & Sicherheit sowie Deutsch-Israelischer Dialog behandeln.

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The Heinrich Boell Stiftung (HBS) is the German green foundation affiliated with the German Green Party. We are a non-profit organization striving to promote environmental justice and sustainable development, gender equality and human rights and to enhance democracy. In addition, we work to promote German-Israeli dialogue and seek to make a contribution in the fields of foreign and security policy. With headquarters in Berlin, Germany, the HBS has 30 offices worldwide and cooperates with local partners in more than 60 countries. 

The website of the Israel office displays our four program areas as well as publications, information on our project partners about the foundation. You are invited to visit often for further updates and please feel free to contact us should you have any questions or comments

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